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„Die Räuber“ und wir. Eine Theater-Rezension

27.02.2019 / Aktuelles


 Johanna Bremer, 9b


 Am 5. Februar durften wir uns das Theaterstück „Die Räuber“ von Schiller im Theater Eisleben ansehen.


In dem Stück geht es um Verrat in der Familie und Unzufriedenheit mit Reichtum und Adel. Ich fand das Stück, welches unter der Regie von Sonja Wassermann gespielt wurde, äußerst gut. Durch die Darstellung der zwei Hauptcharaktere mit Hilfe von je drei Personen, kamen die verschiedenen Ansichten, inneren Konflikte und Monologe einer Person gut zur Geltung. Die Schauspielleistung hat mich ebenso sehr begeistert. Durch die Leinwand im Hintergrund, auf welcher der jeweilige Handlungsort stand, kam man nicht durcheinander. Die Dramatik und Ernsthaftigkeit des Stücks wurde gut dargestellt. Dennoch wurde, um das Publikum noch mehr zu unterhalten, an passenden Stellen ein kleiner Witz oder eine lustige Geste eingebaut. Jedoch fand ich, wirkten trotz dieser Gesten manche Dialoge beziehungsweise Monologe zwischen den Hauptdarstellern zu langweilig.


Mich beeindruckte vor allem ein Spezial-Effekt während des Stücks. Als die Räuber sich freuten, wurde diese Szene mit einem immer wieder aufblitzenden Licht übermalt. Dabei bewegten sich die Schauspieler, dass es für das Publikum wie Zeitlupe wirkte.


Ein weiterer positiver Aspekt, war die Nutzung der Bühne. Ich fand es ansprechend, dass sie das Publikum auf die Bühne setzten, um so die Bühne, die Bänke der Besucher und die Empore nutzen zu können. Der Einsatz de Musik war gut, da sie in traurigen Dialogen z.B. mit Hilfe der Geige den Zuschauer berührt hat. Auch der Einsatz von Klängen wie Schüssen oder Messerstichen war sehr überzeugend und ließ die Situation realer wirken. Dies führte bei mir dazu, dass ich anfing mich in das Stück hineinzuversetzen, innerlich Fragen der Charaktere zu beantworten oder um eine sterbende Figur zu trauern.


Alles in allem, finde ich das Stück sehr beeindruckend und empfehlenswert und bin sehr froh, dass ich mir das ansehen durfte. Danke an die Deutschlehrerinnen Frau Ramm, Frau Paßler und Frau Schwerke, dass sie diese Theaterfahrt organisiert haben.


 


 






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