Aktuelles

Kaiserin Sissi, rauschende Bälle, die leckere Sachertorte - all das sind Dinge, die mit Wien verbunden sind. Doch für uns 39 Schüler des Ascherslebener Stephaneums stand die Hauptstadt Österreichs für weitaus mehr. Während einer einwöchigen Studienfahrt für das Fach Deutsch widmeten wir uns der „Wiener Moderne“.

Für unsere Facharbeiten lasen wir Werke von österreichischen Schriftstellern, wie Robert Seethaler,  Arthur Schnitzler, der die Vorlage für Kubricks Film „Eyes wilde Shut“ lieferte, oder von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.

In Wien nun sollten wir unsere Recherchen mit Hilfe unserer Deutschlehrerinnen Frau Janzen, Frau Kemper, Frau Kelb, Frau Rennert und Frau Richter vollenden. Denn in Deutschland gibt es nicht sehr viele Quellen über die österreichische Literatur und ihre Autoren. Dafür verbrachten wir viel Zeit im Literaturhaus. Hier gab es zahlreiche Artikel, Bücher, Zeitschriften, aber auch Diplomarbeiten, die die Ausarbeitungen ergänzten. Hilfe und Tipps gab es von den Lehrerinnen am Abend während der Konsultationen.

Doch es stand nicht nur das Studium auf dem Programm, auch die Stadt konnte erobert werden. Während einer Stadtrundfahrt zum Beispiel, die am Schloss Schönbrunn, dem Lieblingsschloss von Sissi, vorbeiführte, an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, am Hafen und dem Wirtschaftsviertel. 

In einem Caféhaus schauten wir uns ein jüdisches Theaterstück an - denn Wien steht vor allem für Kultur. Aber auch ein Besuch des Bundeskanzleramtes stand auf dem Programm, wobei es nicht ganz einfach war, bei der Führung dem österreichischen Dialekt zu folgen.

Wir hatten aber auch etwas Freizeit, die wir fürs Shoppen, für Spaß im Prater, vor allem aber für weitere Recherchen nutzten. Denn ein paar Schnappschüsse von Stätten, die mit den Wiener Autoren verbunden sind, von Theatern oder der Kapuzinergruft etwa, oder ein Interview in der Forschungsplattform Elfriede Jelinek sollten die Facharbeit bereichern.

Die wurde von den Schülern dann zu Hause fertiggestellt und später in der Schule in einem Kolloquium verteidigt. Bei der Präsentation der Fachschaft Deutsch stellten die Schüler ihre Arbeiten danach auf originelle Art und Weise auch ihren Mitschülern vor. Dort waren auch Vertreter des Schulfördervereins und des Vereins der ehemaligen Stephaneer sowie die Schulleitung zu Gast, ohne deren Unterstützung die Fahrt nach Wien nicht möglich gewesen wäre. Dafür unser Dank!

 

Josy Lotzmann, Kl. 12/3








KontaktImpressumSitemap

© Stephaneum Aschersleben 2018