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2001 war das Jahr mit dem letzten Landessieg der Mädchenfußballerinnen vom Stephaneum. Bis 2018 musste man sich gedulden, um wieder einen Erfolg einzufahren und sich für das Bundesfinale zu qualifizieren. Dazwischen lagen Platzierungen von Platz 2 - 4, denn es verging kaum ein Jahr, bei dem das Stephaneum nicht für das Landesfinale qualifiziert war. Mit dem Landesfinale ist die Endrunde des gesamten Landeswettbewerbes gemeint. Dazu zählen Spiele im Kreis, anschließend fährt der Kreissieger zum Regionalfinale, von denen es 3 (Dessau, Halle und Magdeburg) im Lande gibt. Die Regionalsieger fahren dann zum Landesfinale, für das die Mannschaften von den Sportschulen automatisch qualifiziert sind. Und bei den Mädchen konzentriert sich alles auf die Sportschule Magdeburg, so dass man diesen Gegner förmlich mit der Landesauswahl gleichsetzen kann. 

Und 2018 konnte die Sportschule Magdeburg keine Mannschaft in der AK III (2004-06) melden, so dass die 3 Regionalsieger den Landesmeister ermittelten. Und hier konnte sich das Stephaneum gegen die Gymnasien aus Wanzleben und Sangerhausen durchsetzen. 

Nun stand man als Landessieger in Gruppe A des Bundesfinales und im Auftaktspiel wartete die Mannschaft der „Carl von Weinberg Schule“, Frankfurt/M., eine Spitzenmannschaft des Mädchenfußballs. Diese Schule war im Vorjahr auf Platz 4 im Bundesfinale gelandet und galt auch dieses Jahr als Mitfavorit. Um es vorweg zu nehmen, als Turnierzweiter wurde Frankfurt seiner Favoritenrolle am Ende gerecht. Übrigens war Frankfurt eine von 4 Schulen, welche neben der AK III auch noch die AK II (2002-04) vertrat. Mehr ist nicht möglich und daran erkennt man die spezifische Rolle der Sportschulen.

Nun aber zurück zum Stephaneum. Trotz großem Einsatz konnte man den Hessinnen auf Dauer nichts Gleichwertiges entgegenstellen und so erhöhte sich das Konto der Gegentore von 3 zur Halbzeit auf 9 beim Schlusspfiff. Dabei hatte man beim Stand von 0:3 verkürzen können. Lea Döhlert gelang mit dem 1:3 ein Feldtor! Es sollte nicht nur in diesem Spiel das Einzige sein, sondern im gesamten Spielverlauf gelang kein weiteres.

Im 2. Turnierspiel gegen das Sportgymnasium Neubrandenburg ging man nach einer respektablen Leistung in Halbzeit (0:1). Im 2. Abschnitt ging man förmlich unter und musste eine 0:11 Niederlage quittieren.

Im 3. Gruppenspiel hieß der Gegner Ellwangen. Hier trat eine komplette Vereinsmannschaft aus Baden-Württemberg an. Die Mädchen waren alle in der St. Gertrudis Mädchenschule und so konnten sie sich für das Bundesfinale qualifizieren. An dieser sehr konservativen Schule wird kein Fußball gespielt, aber hier erledigte ein Verein diese Aufgabe und gestützt wurde die Mannschaft durch ihre Eltern, die sehr zahlreich aus Baden-Württemberg angereist waren und dieMannschaft unterstützten. Auch gegen diesen Gegner kam der Einbruch in der 2. Halbzeit. Vom Halbzeitergebnis (0:1) blieb nur die Null beimStephaneum übrig, ansonsten schossen die Gegnerinnen noch 6 Tore. In diesem Spiel machte sich die Vereinszugehörigkeit bemerkbar, die beim Stephaneum nur bei 2 Spielerinnen anzutreffen ist. Allerdings ist eine Mädchenmannschaft in unserer Region kaum noch anzutreffen, so dass man diesen Nachteil anderen Bundesländern gegenüber kaum ausgleichen kann.

Somit war man am Ende des 1. Spieltages auf Platz 4 der Gruppe A gelandet und diese Landung war aufgrund der hohen Zahl der Gegentore sehr schmerzlich.

Am 2. Spieltag waren 2 Platzierungsspiele zu absolvieren. Im 1. Spiel hieß der Gegner Hochwald Gymnasium Wadern und kam aus dem Saarland. Auch gegen den 3. der Gruppe C musste eine Niederlage quittiert werden. Diese fiel mit 0:4 zwar eindeutig aus, war aber nicht mehr so hoch wie am Vortag. Leider gelang kein eigenes Tor, so dass am Ende eine eindeutige Niederlage stand. Im 2. Spiel des Tages hieß der Gegner Gymnasium Hummelsbüttel und kam aus Hamburg. Und auch hier gelang kein Torerfolg, so dass am Ende ein 0:3 stand. Aber in beiden Spielen konnte man über weite Strecken Gleichwertigkeit nachweisen, so dass man voller Zuversicht auf den letzten Tag setzte.

Somit blieb am Abschlusstag das Spiel um Platz 15 oder 16. Wieder blieb man sich treu und erzielte kein Tor. Da es aber der Gegner, die Oberschule an der Ronzelenstraße aus Bremen ebenfalls so hielt, stand am Ende ein Unentschieden.

Blieb ein Neunmeterschießen zur Ermittlung der Platzierungen. Zwar erzielte man hier einige Treffer, aber die Mädchen aus Bremen legten vor und genau dieser eine Treffer entschied die Partie. Die letzte Schützin traf nur den Pfosten und ließ somit die Chance auf Platz 15 platzen.

Somit endete das Bundesfinale auf Platz 16. Dies war zwar eine Enttäuschung, spiegelt aber die Realitäten wider.

Und leider kann man auch nicht sagen, dass man nächstes Jahr aus den Erfahrungen lernen will, um eine bessere Platzierung anzustreben. Diese Chance war dem Großteil der Mannschaft im Kreis verbaut worden, da das Kreisfinale am 25.09., also dem 2. Tag des Bundesfinales angesetzt war. Daraufhin zog das Stephaneum auch die Mannschaften der AK III und IV zurück, da ein Ausweichtermin für die AK II keine Berücksichtigung fand. 

Von dieser Stelle noch ein Dank an die Sponsoren für die tolle Unterstützung. Auch dem Land Sachsen-Anhalt (insbesondere Herrn Plater) gehört unser Dank und auch der zentralen Leitung des Bundesfinales. Es war perfekt organisiert und das Abschlussprogramm ließ olympische Stimmung in der Max Schmeling-Halle aufkommen. 

Wenn man noch das selbst organisierte Rahmenrogramm einschließt, dann war es eine sportliche und lehrreiche Woche. Das Programm erstreckte sich von der Dampferfahrt durch das Regierungsviertel, über einen Bundestagsbesuch bei Frau Brehmer bis hin zum Besuch des Computerspielemuseums.


Der Dank gilt:

EP Heinicke

Schulausstatter Knoche

AGW

Tonfunk

Fruchthandel

Ostharzer Volksbank

Fitnesscenter Ermslebener Straße

Fotostudio „Augenblicke“ 


Für das Stephaneum spielten und kämpften:

01        Sophia Pohl

02        Lea Döhlert

03        Peggy Tran

04        Miriam Götze

05        Maren Winter

06        Joelina Hellmuth

07        Emely Fohland

08        Miriam Beier

09        Lisa Bui

10        Linda Gebbert


Übungsleiter:                       Klaus Winter

Mannschaftsleiter: Jacqueline Hoffmann




K. Winter       








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