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WIR SIND die KLASSE 8e vom Gymnasium Stephaneum Aschersleben

15.10.2018 / Klassenprojekt 8e


Von A wie Anna bis T wie Tom – unsere Klasse ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Bei uns hat jeder seinen festen Platz: Organisationsgenie, Eventmanager, Ordnungshüter, Terminplanerin, Klassenpapa, Finanzverwalterin, Spaßmacher, Mutti für alles, Motivator, Hinterfrager, Sorgenfresser – jeder hat sein unverwechselbares Talent und bringt sich ein.

Wir sind multikulturell, wir halten immer zusammen und sind füreinander da, und das macht uns so besonders!

 

Mit diesen Worten stellte sich die Klasse 8e im April 2018 beim Projekt „Klasse 2.0“ der Mitteldeutschen Zeitung vor, das im April stattfand. Fünf Wochen lang wurde jeden Tag fleißig die Zeitung gelesen, die schon früh um sechs in die Schule geliefert wurde und vor der ersten Stunde druckfrisch auf die Schüler wartete. Die Schüler informierten sich intensiv über alles, was es Neues in der Welt, in Deutschland und vor allem in Aschersleben gab, und diskutierten darüber. Das Projekt startete mit dem Besuch des MZ-Redakteurs Marko Jeschor im Deutschunterricht. Von ihm erfuhren die Schüler viel über die Arbeit eines Journalisten, wie man interessante Themen von Belang findet, wie recherchiert wird, welche Quellen glaubwürdig sind, wie ein Zeitungsbericht aufgebaut ist, dass die Zeitung als Informationsmedium eine wichtige Aufgabe hat und nicht zuletzt über die Pressefreiheit.

Aber es wurde nicht nur Zeitung gelesen, sondern die Schüler schlüpften in die Rolle eines Zeitungsjournalisten. In verschiedenen Gruppen wählten sie ein Thema, das ihnen besonders am Herzen liegt, recherchierten im Internet, interviewten Fachleute, telefonierten mit Pressestellen, befragten die Einwohner Ascherslebens und arbeiteten anschließend an ihren Artikeln. Wie wichtig sind die Impfungen gegen so genannte Kinderkrankheiten? Wie hält man Meerschweinchen artgerecht? Warum ist der Zug nach Goslar am Freitagnachmittag oft übervoll und hat Verspätung? Wie steht es um den Personalnotstand in der Altenpflege? Was bereuen die Ascherslebener? Lässt sich durch die Verwendung eigener Behälter der Müll durch Kaffee-to-go-Becher und Wegwerfgeschirr beim täglichen Imbiss in der Stadt vermeiden? Wie gefährlich sind Drogen? Macht ein Gymnasium als Ganztagsschule Sinn? Ist das Problem des Platzmangels an der Grundschule Staßfurter Höhe endlich gelöst? Warum verkleiden sich die Abiturienten in ihrer letzten Schulwoche? Durch intensive Arbeit, die zu einem großen Teil in der Freizeit erledigt wurde, und die Unterstützung durch Marko Jeschor entstanden Artikel, die sich wirklich sehen lassen können. Sie wurden im Klasse 2.0-Blog der MZ veröffentlicht und können dort nachgelesen werden. Gleichzeitig erschienen alle Artikel auch gedruckt in der Ascherslebener Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung. Den eigenen Artikel in der Regionalzeitung lesen zu können, war für die Schüler etwas ganz Besonderes, etwas, worauf sie sehr stolz sein können.

Während dieses Projekts gab es noch ein großes Highlight. Jeder Schüler wurde von der MZ mit einem Tablet ausgestattet, das während des Unterrichts verwendet und mit nach Hause genommen werden durfte. Viele vorinstallierte Apps boten interessante Möglichkeiten zum individuellen Lernen. Zusätzlich stellte die MZ einen mobilen WLAN-Router zur Verfügung, der von den Schülern im jeweiligen Raum aufgebaut wurde und dem Unterricht ganz neue Perspektiven eröffnete, auch wenn der Router bei 22 Tablets doch schnell an seine Grenzen stieß. Hier zeigte sich einmal mehr, dass ein dauerhafter leistungsfähiger Internetzugang und die Ausstattung mit den entsprechenden Geräten für einen lebensnahen und anschaulichen Unterricht heute unabdingbar sind.

Abschließend gestaltete jeder Schüler ein Portfolio zur Mitteldeutschen Zeitung und auch hier sind viele sehenswerte Ergebnisse entstanden. Es waren interessante Wochen und eines ist ganz klar, die Klasse wird sich im nächsten Jahr wieder für dieses Projekt bewerben, denn die Zeit reichte bei Weitem nicht aus, um die Vielzahl der Angebote zu nutzen, die die Mitteldeutsche Zeitung den Schulen mit diesem Projekt zur Verfügung stellt.

Die große Überraschung kam dann im Juni 2018 per Mail: Die Beiträge von Maren Winter und Lea Döhlert hatten es in die engere Auswahl geschafft! Als wir am 25. Juni anlässlich einer Buchlesung mit der Schriftstellerin Julia Laginha in der Bibliothek Gatersleben waren, überbrachte uns der MZ-Redakteur Lutz Würbach persönlich die Nachricht, dass Marens Beitrag über Meerschweinchen die Jury am meisten beeindruckt hatte und sie für unsere Klasse einen Pizza-Gutschein im Wert von 100 € gewonnen hat. Gratulation! Die Pizza ließen wir uns gleich am nächsten Tag am Froser See schmecken. Vielen Dank, Mitteldeutsche Zeitung!


Wir können nur jeder Klasse raten, an diesem Projekt teilzunehmen. Man kann sehr viel darüber lernen, wie eine Zeitung aufgebaut ist und wie Journalisten arbeiten. Das Wichtigste aber ist, dass man mit einem eigenen Beitrag solche Probleme ansprechen kann, die einen selber bewegen und die es sonst vielleicht nicht in die Zeitung schaffen würden.

Also, traut euch und macht mit! 





Klassenfoto

Pizza am Froser See

Von A wie Anna bis T wie Tom – unsere Klasse ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Bei uns hat jeder seinen festen Platz: Organisationsgenie, Eventmanager, Ordnungshüter, Terminplanerin, Klassenpapa, Finanzverwalterin, Spaßmacher, Mutti für alles, Motivator, Hinterfrager, Sorgenfresser – jeder hat sein unverwechselbares Talent und bringt sich ein.

Wir sind multikulturell, wir halten immer zusammen und sind füreinander da, und das macht uns so besonders!

 

Mit diesen Worten stellte sich die Klasse 8e im April 2018 beim Projekt „Klasse 2.0“ der Mitteldeutschen Zeitung vor, das im April stattfand. Fünf Wochen lang wurde jeden Tag fleißig die Zeitung gelesen, die schon früh um sechs in die Schule geliefert wurde und vor der ersten Stunde druckfrisch auf die Schüler wartete. Die Schüler informierten sich intensiv über alles, was es Neues in der Welt, in Deutschland und vor allem in Aschersleben gab, und diskutierten darüber. Das Projekt startete mit dem Besuch des MZ-Redakteurs Marko Jeschor im Deutschunterricht. Von ihm erfuhren die Schüler viel über die Arbeit eines Journalisten, wie man interessante Themen von Belang findet, wie recherchiert wird, welche Quellen glaubwürdig sind, wie ein Zeitungsbericht aufgebaut ist, dass die Zeitung als Informationsmedium eine wichtige Aufgabe hat und nicht zuletzt über die Pressefreiheit.

Aber es wurde nicht nur Zeitung gelesen, sondern die Schüler schlüpften in die Rolle eines Zeitungsjournalisten. In verschiedenen Gruppen wählten sie ein Thema, das ihnen besonders am Herzen liegt, recherchierten im Internet, interviewten Fachleute, telefonierten mit Pressestellen, befragten die Einwohner Ascherslebens und arbeiteten anschließend an ihren Artikeln. Wie wichtig sind die Impfungen gegen so genannte Kinderkrankheiten? Wie hält man Meerschweinchen artgerecht? Warum ist der Zug nach Goslar am Freitagnachmittag oft übervoll und hat Verspätung? Wie steht es um den Personalnotstand in der Altenpflege? Was bereuen die Ascherslebener? Lässt sich durch die Verwendung eigener Behälter der Müll durch Kaffee-to-go-Becher und Wegwerfgeschirr beim täglichen Imbiss in der Stadt vermeiden? Wie gefährlich sind Drogen? Macht ein Gymnasium als Ganztagsschule Sinn? Ist das Problem des Platzmangels an der Grundschule Staßfurter Höhe endlich gelöst? Warum verkleiden sich die Abiturienten in ihrer letzten Schulwoche? Durch intensive Arbeit, die zu einem großen Teil in der Freizeit erledigt wurde, und die Unterstützung durch Marko Jeschor entstanden Artikel, die sich wirklich sehen lassen können. Sie wurden im Klasse 2.0-Blog der MZ veröffentlicht und können dort nachgelesen werden. Gleichzeitig erschienen alle Artikel auch gedruckt in der Ascherslebener Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung. Den eigenen Artikel in der Regionalzeitung lesen zu können, war für die Schüler etwas ganz Besonderes, etwas, worauf sie sehr stolz sein können.

Während dieses Projekts gab es noch ein großes Highlight. Jeder Schüler wurde von der MZ mit einem Tablet ausgestattet, das während des Unterrichts verwendet und mit nach Hause genommen werden durfte. Viele vorinstallierte Apps boten interessante Möglichkeiten zum individuellen Lernen. Zusätzlich stellte die MZ einen mobilen WLAN-Router zur Verfügung, der von den Schülern im jeweiligen Raum aufgebaut wurde und dem Unterricht ganz neue Perspektiven eröffnete, auch wenn der Router bei 22 Tablets doch schnell an seine Grenzen stieß. Hier zeigte sich einmal mehr, dass ein dauerhafter leistungsfähiger Internetzugang und die Ausstattung mit den entsprechenden Geräten für einen lebensnahen und anschaulichen Unterricht heute unabdingbar sind.

Abschließend gestaltete jeder Schüler ein Portfolio zur Mitteldeutschen Zeitung und auch hier sind viele sehenswerte Ergebnisse entstanden. Es waren interessante Wochen und eines ist ganz klar, die Klasse wird sich im nächsten Jahr wieder für dieses Projekt bewerben, denn die Zeit reichte bei Weitem nicht aus, um die Vielzahl der Angebote zu nutzen, die die Mitteldeutsche Zeitung den Schulen mit diesem Projekt zur Verfügung stellt.

Die große Überraschung kam dann im Juni 2018 per Mail: Die Beiträge von Maren Winter und Lea Döhlert hatten es in die engere Auswahl geschafft! Als wir am 25. Juni anlässlich einer Buchlesung mit der Schriftstellerin Julia Laginha in der Bibliothek Gatersleben waren, überbrachte uns der MZ-Redakteur Lutz Würbach persönlich die Nachricht, dass Marens Beitrag über Meerschweinchen die Jury am meisten beeindruckt hatte und sie für unsere Klasse einen Pizza-Gutschein im Wert von 100 € gewonnen hat. Gratulation! Die Pizza ließen wir uns gleich am nächsten Tag am Froser See schmecken. Vielen Dank, Mitteldeutsche Zeitung!


Wir können nur jeder Klasse raten, an diesem Projekt teilzunehmen. Man kann sehr viel darüber lernen, wie eine Zeitung aufgebaut ist und wie Journalisten arbeiten. Das Wichtigste aber ist, dass man mit einem eigenen Beitrag solche Probleme ansprechen kann, die einen selber bewegen und die es sonst vielleicht nicht in die Zeitung schaffen würden.

Also, traut euch und macht mit! 






Klassenfoto

Pizza am Froser See


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