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Eine Geschichte von Alexander Wander, Eric Swaton und Jan-Philipp Reßler.


Die Studienfahrt Physik führt schon seit einigen Jahren an die Martin-Luther-Universität in Halle um dort, von Studenten betreut, Experimente durchzuführen und auszuwerten. Obwohl wir uns sicher waren, dass wir uns im Bereich Physik betätigen wollen, weil das womöglich auch für unsere Zukunft interessant sein könnte, wussten wir nicht worauf wir uns eingelassen hatten. Normalerweise ist es vorgesehen, dass man jeden Tag früh nach Halle und nach der Arbeitszeit an der Uni wieder zurückfährt. Im Gegensatz zu den anderen Studienfahrten würde man also nicht die ganze Woche lang in einer Unterkunft bleiben.


Wir drei entschieden uns jedoch dazu uns einfach privat dort eine Jugendherberge zu nehmen. Das lag nicht daran, dass wir wie die anderen auch eine Woche lang von zu Hause weg sein wollten, sondern eher daran, dass es vielfältige andere Vorteile hatte die ganze Woche in Halle zu bleiben.

Schon morgens mussten wir nicht so früh aufstehen und haben Essen in der Jugendherberge bekommen, während die anderen Teilnehmer für Physik schon im Zug saßen. Unser Weg zur Uni verhielt sich vergleichsweise kurz und darüber hinaus konnten wir unseren Tag nach der Zeit an der Uni selbst gestalten. An der Universität führten wir jeden Tag physikalische Experimente durch über die wir dann auch unsere Studienarbeit geschrieben haben. In der Zeit, in der unsere Mitschüler, die nicht in Halle blieben, wieder eine Stunde nach Hause fuhren, konnten wir uns schon in der Jugendherberge um unsere Facharbeiten kümmern.


Da uns entgegen der Studienfahrten der anderen Fächer an den Nachmittagen und Abenden keine Lehrer betreuten, konnten wir für uns selbst entscheiden was wir in Halle unternahmen. Wir konnten uns überlegen inwiefern wir an unserer Studienarbeit weiterarbeiten möchten oder aber unsere Freizeit nutzen wollten. Ein Wochenticket für die Region Halle ermöglichte es uns, die ganze Stadt zu erkunden. Abendessen gab es mal im Restaurant oder auch mal im Imbiss um die Ecke. Am Dienstag Abend waren wir ganz entspannt im historischen Stadtbad gegen 21 Uhr noch für eine gute Stunde schwimmen.


Was den Verlauf unserer Studienwoche angeht, sind wir drei sehr zufrieden. Das Übernachten in der Jugendherberge hat sich, wie wir finden, sehr gelohnt und wir konnten für kleines Geld eine Woche zum großen Teil ohne Lehrer genießen!



von Jan-Philipp Reßler(von Herrn Thäder frei gegeben)








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