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Spenden für den guten Zweck


von Lara Kramer


In der zwölften Klasse wird noch einmal alles anders. Nicht nur steht das Abitur geradezu vor der Tür, sondern man lernt auch langsam, auf eigenen Beinen zu stehen. Wer sich in Sachen Verantwortung üben möchte, hat in seinem letzten Schuljahr genügend Chancen, sich für seinen Jahrgang zu engagieren – wie zum Beispiel im Abi Team.

Dieses macht es sich Jahr für Jahr zur Aufgabe, den Abiball zu organisieren und natürlich die dazu nötigen Mittel aufzutreiben. Mit viel Charme, guter Unterhaltung oder einer Tombola lockten die Zwölfer den Gästen zahlreicher Veranstaltungen das Geld aus den Taschen. Gelegenheit dazu bot sich unter anderem bei der Adventsfeier in Hoym, der Oberstufenparty oder dem Winterball. Außerdem verlief auch die Suche nach Sponsoren erfolgreich.

Was keiner ahnte: Das Abi Team schoss weit über das Ziel hinaus. Nach einem gelungenen letzten Schultag und einem unvergesslichen Abiball verblieben immer noch 800 Euro in der Abikasse. Was also tun mit dem Überschuss?

Der Vorschlag, das Geld für gute Zwecke zu spenden, fand unter den Abiturienten sofort Anklang und so einigte man sich auf drei Projekte, denen das Geld zu Gute kommen sollte. Ein Teil des Geldes blieb in Aschersleben. Emma Strube und Robin Scherbaum überreichten dem Tierheim Aschersleben 300 Euro, wofür die Mitarbeiter sehr dankbar waren. Die verbleibenden 500 Euro galten dem Kampf gegen den Krebs. Sowohl die Kinderkrebshilfe als auch eine von Krebs betroffene Familie unterstützte der jüngste Abiturjahrgang mit je 250 Euro.

Am Ende freuten sich nicht nur die Empfänger der Spenden, sondern auch die Abiturienten. Mit dem Wissen, die Welt ein Stück besser gemacht zu haben, startet es sich nämlich viel besser in die Sommerpause und die nächsten Abenteuer.









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