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Nein, Kopfschmerzen hatten die Stephaneer, die am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Greppin teilnahmen, nicht. Somit mussten sie auch nicht auf die Produkte der Bayer Bitterfeld GmbH, die traditionell diesen Regionalwettbewerb ausrichtet, zurückgreifen.

Die Produkte hätten auch nicht gegen die kleine Enttäuschung geholfen, die sich am Schluss der Veranstaltung unter den fünf Schülern des Stephaneums breit machte. Aber der Reihe nach.

Fast pünktlich um 7.00 Uhr startete am 28.02.2018 die kleine Mannschaft in Richtung Greppin. An Bord waren zwei Projekte:

Im Bereich Mathematik / Informatik gingen Nikolai Loderstedt, Maxim Loderstedt und Marius Steindel an den Start. Sie setzten sich mit der „Primzahlgenerierung durch Restklassenringe“ auseinander. Sehr interessant, recht theoretisch, ich habe es weitgehend verstanden, kann und will es aber an dieser Stelle nicht weiter erklären. Dafür sollte man sich an die drei Schüler wenden. Sie sind gern bereit, diese Erklärung zu übernehmen. Dann wird man sehr engagiert, anschaulich und mitreißend in die Tiefen der Mathematik geführt.

Das zweite Projekt gehört in den Bereich Biologie. Unter der Überschrift „Extraktion von pflanzlichen Ölen“ arbeiteten Jimbo Glaschke und Nils Schreiber in der Kreativwerkstatt mit zwei unterschiedlichen Extraktionsverfahren, um aus Rosmarin die ätherischen Öle bestmöglich zu gewinnen. So wurden die Eignung der Wasserdampfdestillation und der Soxhlet-Extraktion getestet. Eingesetzt wurde dabei sowohl frisches als auch getrocknetes Pflanzenmaterial. Begleitet wurden diese Arbeiten stets von angenehmem Duft nach Rosmarin.

In Greppin angekommen, ging es gleich an den Aufbau der Ausstellungsstände. Nebenbei eine Kleinigkeit zum Frühstück. Und dann konnte es pünktlich 9.00 losgehen. Der Vormittag war weitgehend dem Rundgang der Juroren vorbehalten. Nun mussten sich die Stephaneer beweisen und die Inhalte den Juroren nahebringen, verständlich machen und natürlich vom siegwürdigen Potenzial überzeugen.

Danach fiel die Anspannung etwas ab, aber nicht die Vorstellung der Projekte. Denn nun wollten Gäste und vor allem die Mitarbeiter der Bayer Bitterfeld GmbH es wissen. Und so gab es noch so manche Gespräche und Erklärungen. Bis es 14.00 Uhr dann ans Einpacken ging, denn schließlich sollten in Greppin die Preisträger gekürt werden.Nun war auch die Anspannung wieder da, welche Platzierung wird es geben, welchen Preis werden wir erhalten?

Um es kurz zu machen: Biologie – Sonderpreis, Mathematik / Informatik – zweiter Platz und Sonderpreis. Also erfolgreich, aber leider keine Fahrkarte nach Magdeburg zum Landeswettbewerb. (Daher die eingangs erwähnte leichte Enttäuschung)

Trotzallem hat das Stephaneum den Schulpreis der Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH für mindestens vier Projekte erhalten. So war es doch eine erfolgreiche Teilnahme. Nochmals Glückwunsch an alle Beteiligten.

Und – 2018/19 wird es wieder einen Wettbewerb „Jugend forscht“ geben. Auch Stephaneer werden sicher wieder dabei sein.


Herr Friedel-Treptow






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