Aktuelles

Anreise und 1.Tag:

 

Bonjour à tout le monde… am 22.05.2018 war es soweit- alle, das heißt 15 Schülerinnen und Schüler der Klassen neun bis elf mit Frau Spangenberg und Herrn Merkel, trafen sich kurz vor 21.00Uhr am Busbahnhof in Aschersleben. Nachdem das Gepäck im Bus verstaut war, kam auch schon die erste Frage auf: Wann fahren wir denn? Das wurde vom Busfahrer, der noch seine Zigarette rauchte, damit beantwortet, dass er alle Zeit habe und es ihm generell egal sei. Als also diese Grundsatzfrage geklärt war und alle im Bus saßen, ging es dann endlich los. Alle versammelten Elternteile winkten nun noch einmal eifrig zum Abschied. Ob das aus Freude vor der kinderfreien Zeit war, oder aus aufrechter Anteilnahme zum Abschied war, lassen wir dahingestellt.   

Mit Pausen im Zweistundentakt fuhren wir zum ersten Etappenziel- Frankfurt. Dort angekommen, wechselte der vorherige Busfahrer Mark mit Frank, der uns nach und durch Frankreich fahren sollte. Die Fahrt war dominiert von Schlaflosigkeit und Verrenkungen auf dem Sitz, um doch wenigstens ein paar Stunden Schlaf zu ergattern.

Nach über 1000 Kilometern kamen wir am 23.05.2018 gegen 12.30Uhr in Chartres an. Dort wurden wir, mit französischer Pünktlichkeit (5 Minuten nach Ankunft), mit Freude von Véronique in Empfang genommen. Véronique ist eine fröhliche und freundliche französische Sportlehrerin, die sehr gut Deutsch spricht. Die Begrüßung fand mit Orangenlimonade, Kuchen und Kaffee, vor dem Hotel, statt. Darauf gab es zwei Stunden Zeit zum Zimmer beziehen, Frischmachen und ausruhen. 15.00 Uhr trafen wir uns wieder vor dem Hotel, um Chartres zu erkunden und uns die einzelnen Sehenswürdigkeiten von Véronique erklären zu lassen. Die Erklärungen waren sehr ausgiebig. Wir konnten so unser Allgemeinwissen, die Französischkenntnisse und unser Durchhaltevermögen verbessern, da es allerhand zu sehen gab und somit auch viel zu erzählen gab.

Auf die Tour folgte dann, gegen 19.00 Uhr, das langersehnte Abendbrot im Gymnasium von Chartres. Bei dem Abendessen stießen wir das erste Mal auf die spanische Schülerdelegation, die gut doppelt so viele waren wie wir. Auch sie nahmen an dem Projekt teil, um die Beziehungen zum Nachbarn zu intensivieren. Gestärkt ging es dann in die Innenstadt Chartres und ihrer schönen Kathedrale. Dort sahen wir eine Lichtshow, die an die Fassade des gotisch-romanischen Gebäudes projiziert wurde. Das sogenannte „Chartres lumière“ war nicht nur atemberaubend und bot beeindruckende Bilder, sondern wurde auch innerhalb kürzester Zeit zum beliebtesten Wort der gesamten Reise. Nach diesem Schauspiel ging es dann zurück zum Hotel, wo die meisten nur noch ihre Augenlieder von innen besichtigten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das nach so einem vielseitigem und reichhaltigen Tag echt guttut.

Bonne nuit!

Simon 


2.Tag

Donnerstag, 24.05.2018

Unsere erste Nacht im p'tit dej Hotel endete 6:30 Uhr. Das Frühstück bestand aus typischen französischen Leckereien, wie Croissants, Baguettes und pains au chocolat. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es mit unseren spanischen Mitstreitern gegen 9.15 Uhr zum Sportplatz. Auf der Busfahrt dorthin kamen wir in den "Genuss" lauter Musik ("Suaaveee") und den Gesangstalenten aus Katalonien und Spanien.

Auf dem Sportplatz angekommen, warteten schon die Franzosen, welche mit uns anderen in Teams aufgeteilt wurden, welche die Namen verschiedener französischer Städte besaßen. Es mussten verschiedene Disziplinen absolviert werden, wobei die erste Sackhüpfen war. Trotz einiger Stürze konnte es schnell weitergehen, in dem manche Gruppen Kanu fuhren und andere Bogenschießen machten.  Es gab zwar keinen, der ins Wasser gefallen ist, doch trocken blieben wir trotzdem nicht. Um auch unser Köpfchen etwas anzustrengen, sollte in der nächsten Disziplin die Anordnung von Karten gemerkt werden, die dann genauso hingelegt werden sollten, wie es gezeigt wurde. Nur eine Gruppe hatte es fehlerfrei geschafft.

Mittags gab es zur Stärkung ein BBQ, wobei wir überrascht waren, dass es dazu Chips gab. Da wir den Spaniern und Franzosen unsere deutsche Musik natürlich nicht vorenthalten wollten, spielten wir "Atemlos" von Helene Fischer, doch aus irgendeinem Grund fanden die es nicht so schön.

Der letzte und alles entscheidende Wettkampf bestand aus Fuß- und Handball. Beim Handball zählte ein Tor doppelt, wenn davor eine akrobatische Übung vollbracht wurde. Egal wo man auch hinsah, erkannte man Purzelbäume und den ein oder anderen Radschlag.

Am Ende gab es die Siegerehrung und für jeden von uns etwas zu trinken, zu essen und ein Armband. 

Nach dem Turnier verabschiedeten wir uns von den Franzosen und Spaniern und erkundeten etwas die Stadt und die französische Kultur. Die liebe Véronique begleitete uns anschließend durch Chartres und machte einen ausgezeichneten Job als Touristenführerin. Hierbei noch mal ein großes Merci! 

Zum Abendessen ging es ins Lycée Marceau. Dort gab es Wasserspender, wo man eigentlich Krüge auffüllen sollte, doch wir versuchten es in die kleinen Gläser zu bekommen. Keine gute Idee. 

Die letzte Aufgabe für den heutigen Tag war ein course d'orientation zusammen mit den Spaniern. Das Team, welches als erstes den Lösungssatz, welcher aus den Nummern an verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Chartres bestand, gefunden hatte, gewann. 

Es wurden viele Kontakte zu den Spaniern geknüpft, wobei wir viele vermissen werden. Zusammen mit ihnen ging es dann 21:30 Uhr zurück zum Hotel, wo ein weiterer schöner Tag in Frankreich zu Ende ging.

Au revoir! A demain!

 

Lana, Emma und Anna

 

3. Tag

Freitag, 25. Mai 


Bereits um 7 Uhr verabschiedeten wir uns vom schönen Chartres und machten uns auf den Weg Richtung Paris. Das erste Highlight des Tages war die Besichtigung des Schlosses Versailles. Gemeinsam mit den Spaniern betrachteten wir das Schloss von Ludwig XIV. inklusive 850 Hektar gepflegten Garten.

Nach der Mittagspause, welche sich als ein Picknick gestaltete, verabschiedeten wir uns von den Spaniern. Danach hieß es: „Allez, allez, allez“ und zusammen mit Véronique fuhren wir zum Eifelturm. Dort trafen wir uns mit Pierre. Nach einer kleinen Regenpause ging das Programm „Visiter Paris“ weiter.

 Leider mussten wir ein paar Sehenswürdigkeiten später Veronique verabschieden. Getreu dem Motto: wer viel sehen will, muss viel laufen hieß es: Laufen, morgens, mittags, abends ich will laufen. Auf unserem weiterem Weg auf den uns Pierre begleitete, sahen wir Place de la Condorde, les Champs-Elysées, l’Arc de Triomphe und Le Louvre.

 Passend dazu wurden uns wichtige geschichtliche Ereignisse und Informationen von Frau Spangenberg präsentiert. Der Hauptschwerpunkt des Tages war das perfekte Gruppenfoto zu schießen, somit fotografierten wir uns vor jeder einzelnen Sehenswürdigkeit. Zum Abschluss des Tages konnten wir individuell essen gehen und anschließend fuhren wir im strömenden Regen mit der Metro in das neue Hotel.

 

Anna und Milena 

 

 

4. Tag und Rückfahrt

Nach unserer ersten Nacht in Paris bricht nun auch schon der letzte Tag unserer Reise an, also heißt es Sachen packen und im Bus verstauen. Zeit zum Frühstück ließen wir uns nicht, denn eine Weltstadt will ja erkundet werden, da zählt jede Minute.

Nach einem Fußmarsch von unserem Stadtteil Pantin Richtung Paris-Innenstadt liefen wir doch glatt in die ''Geruchsfalle'' einer Boulangerie, einem kleinen Imbiss, und schon ging es weiter. Aber wie so oft im Leben – erst der Vergleich offenbart die Unterschiede, und so musste unsere Gruppe auch noch die zweite Bäckerei besichtigen, bevor es gestärkt zur Sightseeing Tour ging.

 

Die Größe von Paris ist natürlich mit unserem Kleinstadt-Verständnis nicht vergleichbar und so half uns die Metro ein großes Stück des Wegs abzukürzen. Aus der Metro-Station ausgestiegen und nach einer kleinen Trinkpause erwarteten wir Pierre wie am Tag zuvor, der uns auch heute wieder sein Paris ein Stückchen näher bringen möchte.

 

Nach einem Aufstieg der Treppen von Sacré-Coeur, wurde zunächst eine Jagd auf den schönsten Paris-Magneten eröffnet, bei der schlussendlich jeder ein schönes Souvenir für zu Hause ergattern konnte. Doch auch die Gärten von Paris, le Jardin de Luxembourg, waren ein Besuch wert- eine kleine Oase zum Ausruhen und Innehalten, während außen herum die Stadt pulsiert.

 

Aber wie gesagt, die Zeit rennt und so ging unsere Erkundungstour weiter, vorbei an der kleinen Schwester der New Yorker Freiheitsstatue zum Tour Montparnasse, der mit seinen 210 m einer der höchsten Wolkenkratzer ist und eine unglaubliche 360 Grad Sicht von seiner Dachterrasse über die Dächer von Paris bietet.

Und wie es so ist, in Ruhezeiten kommen die verrücktesten Ideen und so entstanden lustige Gruppenbilder, bei denen wir versuchten den Eiffelturm auf dem Boden der Aussichtsplattform von Tour Montparnasse nachzustellen, sowie den Schriftzug von Paris.  

 

Die Zeit verflog jedoch viel zu schnell – es gäbe ja noch so viel zu sehen, zu staunen und zu entdecken... und mit diesem großen Bild von Paris verabschieden wir uns von unserer Frankreichtour, um glücklich und müde die Heimfahrt anzutreten, wobei eins klar ist: Frankreich, wir kommen wieder!

 

Robina

 

 



 








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